Auf den Spuren des Wassers: Einweihung des Quellenwegs als erster Kulturweg des Geo-Naturparks rund um die Neunkircher Höhe

Auf den Spuren des Wassers: Einweihung des Quellenwegs als erster Kulturweg des Geo-Naturparks rund um die Neunkircher Höhe

Auf den Spuren des Wassers:
Einweihung des Quellenwegs als erster Kulturweg
des Geo-Naturparks rund um die Neunkircher Höhe
Die neuen Informationstafeln auf der Neunkircher Höhe, der beliebten Wanderregion rund
um den zweithöchsten Odenwaldgipfel, ziehen schon jetzt viel Aufmerksamkeit auf sich.
Angefangen von der Panoramatafel, die neben dem spektakulären Ausblick in die
Mainebene insbesondere auch die erdgeschichtliche Entwicklung vermittelt, über
kulturhistorische Themen bis hin zu den Quellen, die dem Weg seinen Namen geben,
gibt der neue Kulturweg des Geo-Naturparks Einblicke in die Landschafts- und
Kulturgeschichte dieser Teilregion. Und es wird begreifbar, was es mit dem Begriff
„Wasserscheide“ auf sich hat, warum eine ganze Reihe von Odenwaldflüssen hier ihren
Anfang nimmt (darunter Modau, Gesprenz, Lauter und Fischbach) und in unterschiedlichen
Richtungen zu Rhein und Main streben.

Der Weg, der mit einem blauen „N2“ gekennzeichnet ist, wurde am 3. Oktober im Rahmen
eines Festes anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Fischbach-Quellbrunnens mit dem
traditionellen Käse-Essen offiziell eingeweiht.

Die Idee des Quellenweges kam aus der Gemeinde Modautal, da rund um die Neunkircher
Höhe viele Quellen entspringen. Die höchste Erhebung des hessischen Odenwaldes ist der
Ausgangspunkt für viele Odenwald-Flüsse und gleichzeitig eine Wasserscheide: Während
die Gersprenz in Richtung Nordost fließt und bei Stockstadt in den Main mündet orientieren
sich die Lauter und die Modau in Richtung Südwest zum Rhein hin.

Gemeinsam mit dem Geo-Naturpark wurde das Thema Quellen durch besondere Orte der
Kultur und Geschichte rund um die Neunkircher Höhe erweitert zu einem Kulturweg. Es
handelt sich nun um den ersten Kulturweg des Geo-Naturparks, in dem nicht nur über
Quellen und Geologie informiert wird, sondern auch über historische Meilerplätze, alte
Grenzsteine sowie die zwei markanten Türme Radarturm und Kaiserturm.



Zusammen mit der Gemeinde wurde der Quellenweg auf einer bestehenden Wanderroute
ausgewiesen. Die Besucherinnen und Besucher können immer dem blauen N2 folgen (die
blaue Farbe steht für das Format Kulturweg). Entlang des Wanderwegs befinden sich Tafeln
in unterschiedlichen Formaten: große Geopunkt-Tafeln mit ausführlichen Informationen, eine
Panorama-Tafel mit Panorama-Liege sowie DIN A3-Tafeln mit kondensierten Informationen.
Der Pfad kann aus verschiedenen Richtungen begangen werden: Beispielsweise ab dem
Parkplatz in Lützelbach, dem Platz am Feuerwehrhaus Lützelbach oder ab dem Parkplatz in
Neunkirchen

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